Meine 5 Tipps für die richtige Körpersprache bei einer Präsentation

Jeder, der schon einmal vor Menschen sprechen durfte, kennt die eine zentrale Frage: wohin mit den Händen? Was im normalen Leben überhaupt kein Thema ist, wird hier zu einer zentralen Aufgabe. Dabei ist die richtige Grundhaltung reine Übungssache.

Mit einer guten Präsentation ist es wie mit allem anderen im Leben: erst die Übung macht den Meister. Wie bei allem im Leben gilt hier: sei vorbereitet! Auch eine Präsentation will vorbereitet sein.

Überlege Dir deshalb vorher ganz genau, wie Du Dein Gespräch oder die Präsentation inhaltlich und äußerlich aufziehen willst. Wie wirst Du Deinen Vortrag strukturieren? Wo wirst Du den Vortrag halten? Wenn diese wesentlichen Fragen geklärt sind, solltest Du Dich unbedingt frühzeitig mit dem Thema Körpersprache beschäftigen.

Weißt Du, was den Erfolg Deines Vortrages ausmacht?

55% Körpersprache

38% Stimme

7% Inhalt

Die zentrale Frage: Wohin mit den Händen?

Jeder, der schon einmal vor Menschen sprechen durfte, kennt diese zentrale Fragen. Wohin mit den Händen. Was uns im normalen Leben nicht auffällt, wird hier zu einer zentralen Frage. Bevor wir auf die ideale Grundhaltung kommen, anbei einige Haltung und deren Wirkung:

Hände in der Hosentasche

Dein Gegenüber hat seine Hände tief in den Hosentaschen stecken. Möglicherweise fühlt er sich so sicher, dass er die Hände nicht mehr benötigt. Das jedenfalls strahlt er aus. Viele sehen diese Haltung deshalb als Geste zur Schau gestellten Macht und Überlegenheit. Oft kommt diese Geste jedoch ganz anders an: Einen Redner mit verborgenen Händen ahlten die Meisten für unangenehm und respektlos. Je nach Situation sind versteckte Hände jedoch auch Ausdruck von Verlegenheit.

Festhalten an einem Gegenstand (Stift, Ball…..)

Häufig nehmen Menschen aus Nervosität einen Stift oder Gegenstand in die Hand.

Wird es dadurch besser? Nein! Meist wird das Schreibgerät unbewusst zum Spielzeug und in der Hand hin und her gedreht. Damit sieht auch jeder, wie nervös Du bist. Nervosität wirkt auf das Publikum, als seist Du selbst nicht von Deiner Botschaft überzeugt.

Hände hinter dem Rücken

Es gibt nur einen Anlass, zu dem hinter den Rücken gelegte Hände passen: der Staatsbesuch! Monarchen und Staatsoberhäupter schreiten in dieser so genannten Königshaltung die Ehrenformation ab. Da hier häufig seitlich ein Säbel an der Uniform baumelt, ist sonst kein Platz für die Hände. Außerdem zeigt der Ehrengast, dass er keinen Gebrauch von der Waffe machen wird. Im Alltag jedoch wirkt die Haltung zu passiv und vermittelt überdies den Eindruck, es gäbe etwas zu verbergen.

Verschränkte Arme

Menschen nehmen diese Haltung aus verschiedenen Gründen an. Wer mit verschränkten Armen dasteht, dem ist womöglich kalt, er sucht Schutz oder hat sich die Position angewöhnt, weil er sie bequem findet. Manche Sprecher schaffen sich mit dieser Geste unbewusst Distanz zum Auditorium, wenn ein Rednerpult fehlt. Die Wirkung ist allerdings immer dieselbe: Auf Dein Gegenüber wirkt die Haltung verschlossen.

DIE IDEALE GRUNDHALTUNG

– Du stehst gleichmäßig auf beiden Beinen

– Die Hände liegen auf Höhe des Bauchnabels locker ineinander, die Finger sind verschränkt

– Aus dieser Haltung heraus, kannst Du mit Deinen Händen das Gesagte unterstreichen

– Diese Grundhaltung wird erst gut durch üben, üben, üben…..

Glaube nicht alles, was Du denkst

Hast Du schon mal darauf geachtet, wie häufig Du zu Dir selbst sprichst? Bis zu unserem 18. Lebensjahr haben wir bis zu 150.000 mal negativ zu uns selbst gesprochen. Danach kommen täglich gut 22 negative Gespräche mit uns selbst dazu. Puh – eine Menge, was wir uns zu sagen haben.

Wenn Du Dein Gehirn jedoch auf POSITIV einstellen willst, dann gibt es nur eine Methode, mit der Du Dein Unterbewusstsein beeinflussen kannst:

Emile Coué, französischer Apotheker und Psychotherapeut, beschrieb als erster die Methode der Autosuggestion. Er hatte festgestellt, dass sie weit besser wirkte als alle die Pillen, die er auf ärztliche Verordnung an seine Kunden/Patienten ausgab. Seine Ideen und seine Methode verbreiteten sich in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts wie ein Lauffeuer. Die Autosuggestion nach Emile Coué ist eine verblüffend einfache Methode, die bis heute unzähligen Menschen geholfen hat. Dank ihr lassen sich Schmerzen lindern, Blockaden lösen und scheinbar hoffnungslose Situationen über das Unbewusste in Positives wandeln.

50 – 80.000 mal sprechen wir täglich zu uns. Und das häufig negativ. Bis zu unserem 18. Lebensjahr bekommen wir auf diese Weise bis zu 80 – 150.000 negative Suggestionen/Botschaften. Dem kannst Du entgegnen, indem Du regelmäßig positiv zu Dir sprichst. Damit Du das Gesagte auch tatsächlich glaubst und verinnerlichst, ist es wichtig, diese so genannten Autosuggestionen regelmäßig zu sprechen.

30 Tage braucht der Mensch, um seine Gewohnheiten zu ändern. Deshalb sprich bitte 30 Tage lang, 3 x täglich (morgens, mittags, abends) diese Autosuggestionen zu Dir. Noch bessere Ergebnisse erzielst Du, wenn Du diese Autosuggestionen laut vor einem Spiegel sprichst.

Hier meine 13 Goldenen Autosuggestionen für Dich: